Schlagwort-Archiv: Vernetzung

Gruß der GSW23 an die Besetzer_innen in der Bevern2

Das Fass ist schon seit langem voll in unseren Häusern. In der Bevernstr. 2 ist es jetzt übergelaufen. Die entmieteten und seit langem leerstehenden Wohnungen in dem Haus sind seit gestern besetzt – und das ist gut so. Denn die Zustände in der Bevernstr. 2 zeigen, wo es lang gehen soll mit unseren Häusern, den 23  verschenkten GSW-Häusern, aber auch jedem anderen Haus, in dem die Mieten heute noch nicht auf Profitmaximum getrimmt sind.

Leerstand belegen: Jetzt mit Bürozeiten

veranstaltungserfolg!

eine als expertin geladene mietanwältin spricht

zur veranstaltung „Mietenwahnsinn ohne Ende?“ im ehemaligen preußischen landtag, heute abgeordnetenhaus, gestern abend vielleicht noch zweidrei subjektive worte (pressemeldung der veranstaltenden „dossier-gruppe“ gibts auch schon): supper clips. die präsentation nicht nur des „falls“ gsw23: sehr geschmeidig. und auch die veranstaltung im ganzen: sehr gelungen. schade nur, dass sowenig ganz prominente politiker der regierung da waren, um sich die guten fragen und die berechtigten unmutsäußerungen der anwesenden anhören zu müssen. aber da sind sie eben zu feige, die mächtigen herren und damen und schicken lieber ihre nachwuchsbüttel.

Einladung

Eine Initiative lädt ein zur öffentlichen Beratung: Leerstand belegen! Besetzen! 30.01. 19 Uhr im Mehringhof. Mehr Einladungstext und Flyer zum Verteilen

GSW23 im MieterEcho

Christoph Villinger schreibt im MieterEcho über uns und spitzt den politischen Konflikt auf die Frage des Belegrechts zu. Und da hat er nicht unrecht: Wenn die Wohnungen alle belegt wären, dann wäre das Wohnen schöner, weniger kalt und unheimlich als in einem halb leeren Haus – und weniger interessant für Investoren.

GSW23 im Mietenpolitischen Dossier

Mieter/innen überreichen mietenpolitisches Dossier an den neuen Senat

Mieter/innen überreichen mietenpolitisches Dossier an den neuen Senat

Ein Bünd­nis aus Mie­ter/innen überreichte der neuen rot-schwarzen Koalition ein mie­ten­po­li­ti­sches Dos­sier zu ihren Koalitionsverhandlungen im Roten Rathaus (siehe auch Fotos und Video).

Die Situation in den 23 Schenkungshäusern der GSW steht stellvertretend für die etwa 100.000 ehemals öffentlich geförderten Wohnungen, die an institutionelle Anleger privatisiert wurden. Die Orientierung an kurzfristigen Gewinnen steht über der langfristigen Bewirtschaftung der Bausubstanz und eine soziale Wohnungsversorgung wird nur solange gewährleistet, wie sie sich z.B. als hohe Vermietungsquote günstig in den Bilanzen darstellen lässt. Dort, wo Weiterverkäufe, Modernisierungen und Umwandlungen in Eigentumswohnungen Extraprofite versprechen, sind die Mieter/innen mit Strategien der Vernachlässigung, Entmietung und Luxussanierung konfrontiert. Die für den öffentlichen Wohnungssektor eigentlich massgeblichen sozialen Bewirtschaftungsorientierungen, wie öffentliche Belegungsbindungen und Vorkaufsrechte der Mieter/innen, scheinen durch die bis heute geheimen Privatisierungsverträge ausser Kraft gesetzt worden zu sein. Mehr lesen im Mietenpolitischen Dossier (zu GSW23 ab S. 18)

Große Mietenstopp-Demo

http://www.youtube.com/watch?v=6YgvGt5_AXA&