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Breaking News: GSW23 ist Teil von Berlin631

Insgesamt wurden zu Beginn der 1990er Jahre nicht nur in Berlin-Kreuzberg 23 Häuser an die GSW verschenkt, sondern berlinweit gingen 631 Häuser aus den Bezirksämtern an die Wohnungsbaugesellschaften (vgl. Aktenbeleg). Diese Übertragungen fanden unter strengen Auflagen und besonderem Mieterschutz statt: Alten- und behindertengerechte Instandsetzung (nicht: Sanierung!) innerhalb von 10 Jahren, – keine Luxus-Sanierung – nur bedarfsdeckende Mietsteigerungen – kein Weiterverkauf, keine Umwandlung in Wohneigentum, – aktive Förderung von MieterInnenräten bzw. Vorkaufsrecht der ganzen Häuser für Mietergenossenschaften.

199 Häuser gingen an die degewo – inzwischen: degewo AG
154 Häuser gingen an die GSW, 2004 privatisiert, seit 2010 GSW Immobilien AG
144 Häuser gingen an die GESOBAU – inzwischen: GESOBAU AG
99 Häuser gingen an die STADT UND LAND – noch GmbH
27 Häuser gingen an die GEWOBAG- inzwischen: GEWOBAG AG
8 Häuser gingen an die BEWOGE – als GmbH Teil der WBM-Gruppe

Außer den 23 Kreuzberger GSW-Häusern ist eine Liste mit den Adressen von 79 Häusern in Zehlendorf öffentlich.