Kategorie-Archiv: Aktionen

Einladung (zum ausdrucken und -hängen)

Direkte Aktionen für GSW23

Wir dokumentieren hier die „Presseerklärung zu den Anschlägen die heute Nacht auf Firmen verübt worden sind, die verantwortlich für Luxusmodernisierung und Verkauf der Bevernstraße 2 sind“.

autonome gruppen teilten bereits Ende Juli 2012 auf indymedia-linksunten mit:

Wir finden Euch. Da verkauft eine senatseigene Wohnungsbaugesellschaft gegen alle vertraglichen Vereinbarungen Häuser, die sie vom Bezirk Kreuzberg geschenkt bekommen hat. Für sich genommen bereits ein Skandal, auf den in den letzten Monaten mehrmals mit Besetzungen einiger dieser Häuser geantwortet worden war. Was aber heißt eigentlich Verkauf eines solchen Hauses, eines der 23 an die GSW verschenkten Häuser, genauer? Wem gehört das Haus Bevernstraße 2 tatsächlich? Wie lief der Verkauf des Hauses durch die GSW ab?

Weiterlesen bei https://linksunten.indymedia.org/de/node/64353 oder https://directactionde.ucrony.net/node/1801.

Wer sich beim Surfen nicht über die Schulter schauen lassen will, der oder die benutze den Tor-Browser zum anonymisierten Surfen.

Besetzung in Pankow!

Die Seniorenfreizeitstätte Stille Straße in Pankow soll schließen. Die Renter_innen wollen sich das nicht bieten lassen – und besetzen kurzerhand ihr Haus. Mal sehen, wann die uniformierten Schläger anrücken. Oder ob wir einen neuen Präzendenzfall gegen die sog. Berliner Linie bekommen, die automatische Räumung mit Polizeigewalt innerhalb von 24 Stunden, mit der sich die Politiker_innen regelmäßig der Politisierung von häßlichem Stadtumbau, Leerstand und Verwahrlosung entziehen. Mehr lesen

Anlässlich der Jahrestagung der Immobilenwirtschaft

Neben der öffentlichen Aktion „Fang den Bus“ gab es auch mindestens eine Aktion mit direktem GSW-Bezug. In einer Erklärung zu Steinwürfen auf einen Mietpunkt der GSW in Berlin-Köpenick bei linksunten.indymedia.org heißt es:

… Mit unseren Aktionen schließen wir uns den Kämpfen von den Kiezinis, den Mieter_innen und Lehrstandsbesetzer_innen an, die sich wehren und bereit sind den Kampf gegen die Verschärfung der kapitalistischen Verhältnisse, gegen die Schere zwischen Armut und Reichtum, gegen die Vertreibung aus der Innenstadt, aus unseren Kiezen, aufzunehmen. Wir fordern keine sozialere Politik vom Senat oder sonst irgendeiner Regierung, für uns kann die Antwort auf die momentan stattfindende Verschärfung nur der Aufbau selbstorganisierter und solidarischer Strukturen und die Abschaffung des Kapitalismus sein. Viele Beispiele in Berlin zeigen, wie sich Mieter_innen gegen den Wucher der Modernisierung, der Mietsteigerung und den Loftbau organisieren. Die widerständige Arbeit trägt ihre Früchte, denn die Menschen lernen sich wieder kennen, sich streiten, diskutieren und sich in Aktionen zu organisieren, in den Häusern, in den Kiezen, an Nachmittagen zu Kaffee und Kuchen oder in den Gerichten zur Unterstützung. 

Lärmdemo

Gegen steigenden Mieten am Kotti & Co (ganz Berlin!)
Samstag 9, Juni / 16Uhr / Kotti-Protest-Gecekondu
Admiralstrasse 1 / Kottbusser Tor
Im Anschluß Tee trinken und Musik
Die Miete ist zu hoch!
Wir sind Kreuzberg – wir bleiben!
Bringt Kochtöpfe, Trillerpfeifen und was sonst noch alles Lärm macht mit. Bringt eure Nachbarn und Freund_innen mit. Wir wollen eine laute, bunte, starke, freudige, offene Demonstration unseres Kampfesmutes! Für ein Recht auf Stadt für alle!

Kotti & Co’da artan kiralara karşı (tüm Berlin’de!)
Cumartesi 9, Juni / saat 16 / Kotti-Protesto-Gecekondusu
Admiralstrasse 1 / Kottbusser Tor
Daha sonra Çay ve Müzik
Kira çok yüksek!
Kreuzberg biziz – kalıyoruz!
Tencere, düdük ve gürültü yapan ne varsa getirin. Komşularınızı ve arkadaşlarınızı getririn. Mücadelemizi gösteren sesli, renkli, neşeli ve açık bir eylem istiyoruz!
Herkese şehir hakkı için!

Kotti & Co
Die Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor

Guggenheim/BWM kriegen Druck in Kreuzberg

http://youtu.be/WzxMbRx6XN8

Nachtrag 25.3.2012: Nach der im Video dokumentierten Veranstaltung und der Ankündigung weiterer Proteste hat BMW das geplante „BMW-Guggenheim-Lab“ am Spreeufer im sogenannten „MediaSpree“-Gebiet, das Ende Mai eröffnet werden und für das diese Woche Baubeginn sein sollte, vor einigen Tagen kurzfristig abgesagt. Seitdem schlagen die Wogen sehr hoch, die herrschende Politik von CDU, SPD und Grünen ist schwer empört, das Aufkommen an Presseartikeln kaum noch überschaubar. Mehr lesen

veranstaltungserfolg!

eine als expertin geladene mietanwältin spricht

zur veranstaltung „Mietenwahnsinn ohne Ende?“ im ehemaligen preußischen landtag, heute abgeordnetenhaus, gestern abend vielleicht noch zweidrei subjektive worte (pressemeldung der veranstaltenden „dossier-gruppe“ gibts auch schon): supper clips. die präsentation nicht nur des „falls“ gsw23: sehr geschmeidig. und auch die veranstaltung im ganzen: sehr gelungen. schade nur, dass sowenig ganz prominente politiker der regierung da waren, um sich die guten fragen und die berechtigten unmutsäußerungen der anwesenden anhören zu müssen. aber da sind sie eben zu feige, die mächtigen herren und damen und schicken lieber ihre nachwuchsbüttel.

Mietenwahnsinn ohne Ende?

Berliner Mieter und Mieterinnen laden ein zu einer mietenpolitischen Veranstaltung & Diskussion
Am 8. November 2011, dem 7. Tag der Koalitionsverhandlungen, haben Mieterinnen und Mieter aus verschiedenen Berliner Bezirken den Politikern von SPD und CDU ein „Mietenpolitisches Dossier“ mit exemplarischen Beispielen von Verdrängung und Mietsteigerungen sowie mit Vorschlägen für eine andere Mietenpolitik überreicht. Damals gaben die Politiker das Versprechen, die Sorgen der Mieter/innen ernst zu nehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Kurz vor Ablauf der ersten 100 Regierungstage haken wir nach. In Form eines ‚Mietenpolitischen Dialogs‘ wollen wir gemeinsam mit ExpertInnen, Politiker/innen und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung herausfinden, was die Berliner Mieter/innen von der neuen Regierung erwarten können und über unsere Vorschläge und Perspektiven für eine andere Wohnungspolitik diskutieren. Eingeladen sind die wohnungspolitischen Sprecher der Parteien und Stadtentwicklungs-Senator Müller, sowie Experten und Expertinnen zu den jeweiligen Miet-, Wohn- und Sozialfragen. Und selbstverständlich Sie.
Abgeordnetenhaus 29.2.12
Beginn: 19.00Uhr / Berlin Niederkirchnerstraße 5 / 10117 Berlin

MieterInnen besuchen Senator Müller

Der neue Stadtentwicklungssentor Müller begann vorgestern seine Pressetour durch Berliner Stadtbezirke mit einem Besuch in Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Auswahl der Objekte und Partner zeigte die Schwerpunkte seiner Politik. Ein Bündnis aus MieterInnen besuchte ihn darum im Cumberlandhaus am Kudamm, um ihn für die Interessen der Mehrheit der BewohnerInnen zu sensibilisieren. Weiterlesen

GSW23 im Mietenpolitischen Dossier

Mieter/innen überreichen mietenpolitisches Dossier an den neuen Senat

Mieter/innen überreichen mietenpolitisches Dossier an den neuen Senat

Ein Bünd­nis aus Mie­ter/innen überreichte der neuen rot-schwarzen Koalition ein mie­ten­po­li­ti­sches Dos­sier zu ihren Koalitionsverhandlungen im Roten Rathaus (siehe auch Fotos und Video).

Die Situation in den 23 Schenkungshäusern der GSW steht stellvertretend für die etwa 100.000 ehemals öffentlich geförderten Wohnungen, die an institutionelle Anleger privatisiert wurden. Die Orientierung an kurzfristigen Gewinnen steht über der langfristigen Bewirtschaftung der Bausubstanz und eine soziale Wohnungsversorgung wird nur solange gewährleistet, wie sie sich z.B. als hohe Vermietungsquote günstig in den Bilanzen darstellen lässt. Dort, wo Weiterverkäufe, Modernisierungen und Umwandlungen in Eigentumswohnungen Extraprofite versprechen, sind die Mieter/innen mit Strategien der Vernachlässigung, Entmietung und Luxussanierung konfrontiert. Die für den öffentlichen Wohnungssektor eigentlich massgeblichen sozialen Bewirtschaftungsorientierungen, wie öffentliche Belegungsbindungen und Vorkaufsrechte der Mieter/innen, scheinen durch die bis heute geheimen Privatisierungsverträge ausser Kraft gesetzt worden zu sein. Mehr lesen im Mietenpolitischen Dossier (zu GSW23 ab S. 18)