Über uns

Wir sind Mieter_innen aus 23 Häusern, die Anfang der 1990er Jahre vom Berliner Senat an die damals noch öffentliche Wohnungsbaugesellschaft GSW verschenkt wurden. Wir, Bewohner_innen dieser 23 Häuser, wohnen gerne, wo wir wohnen.

Karte mit den Standorten der 23 verschenkten Häuser

Karte mit den Standorten der 23 verschenkten Häuser

Es könnte allerdings noch schöner sein, wenn uns in unseren Häusern nicht Unangenehmes zugemutet würde: Ein gemeinsames „Schicksal“, mit dem wir zu kämpfen haben, ist die schleichende Entmietung unserer Häuser. Menschen ziehen aus, freiwerdende Wohnungen werden in der Regel nicht neu vermietet, so dass die Häuser immer leerer, immer ungemütlicher, für Investoren immer attraktiver werden. Einige der Häuser sind schon weiterverkauft, wir werden von Architekten und Geldgebern in unseren Wohnungen belästigt, Luxussanierung und damit unsere Verdrängung steht an.

Bei denen, die noch wohnen, zieht die Miete an: Neulich wurde wieder wie jedes Jahr der Mietspiegel verkündet: Mietsteigerungen in Altbauten über 10% – und stimmt: auch unsere Vermieterin, die GSW ist mit dabei, das ist eins der ganz wenigen Dinge, die sie hinkriegt: Den gesetzlichen Rahmen ausschöpfen und alle 15 Monate maximale Erhöhung um 20 Prozent. Kein Wunder dass der Mietspiegel steigt.

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