Besetzung in Pankow!

Die Seniorenfreizeitstätte Stille Straße in Pankow soll schließen. Die Renter_innen wollen sich das nicht bieten lassen – und besetzen kurzerhand ihr Haus. Mal sehen, wann die uniformierten Schläger anrücken. Oder ob wir einen neuen Präzendenzfall gegen die sog. Berliner Linie bekommen, die automatische Räumung mit Polizeigewalt innerhalb von 24 Stunden, mit der sich die Politiker_innen regelmäßig der Politisierung von häßlichem Stadtumbau, Leerstand und Verwahrlosung entziehen. Mehr lesen

3 Antworten zu “Besetzung in Pankow!

  1. Es ist beschämend und schmerzlich zugleich dass hier die Seniorenvertretung des Bezirkes seit Jahren einen Politischen abhängigen Alleingang betreibt und ein Dornröschenschlaf hält, gerade das Engagement der Seniorenvertretung ist hier gefragt ,aber was macht diese? Sie ist beeinflusst von unserer jetzigen Stadträtin für Soziales Fr. Kastantowiczs, wobei es jeder weiß, dass die Seniorenvertretung im Jahr ca. 2000€ vom Bezirk beantragt und diese mit Hängen und Auflagen erhält. Also ergo muss die SV nach der Pfeife der so sozial engagierten Stadträtin tanzen,hier frage ich mich was ist den die SPD? für was steht diese in unserer Politik? Es ist nur eines wichtig,den Allerwertsten des Geldes wegen zu retten und schön kleben bleiben am sessel-warumw erden nicht endlich einige Leute aus dem Bezirksamt entlassen dazu gehören auch die Damen die zustädnig sind für Senioren und für die SV Pankow. Ein großer Jammern geht durch alle schichten der Senioren, anstatt die SV für die Senioren da wären,gerade jetzt wo es um die Stille Straße geht,nein da wird in der BVV zu Gunsten der Immobilienwucherei der BVV gegeiert.
    Hätte der damalige BZB- der SPD keine Schulden hinterlassen, wäre alles kein Problem.
    Ich rufe auf die Senioren des Stadtteilzentrums Karow und auch andere und
    die Landes-Seniorenvertretung sowie der Behindertenbeauftragter des Bezirkes Herr Homann, sich solidarisch zu erklären mit den Senioren der Stille Straße in Pankow.
    Ich habe mich überzeugt über die Aktivitäten vor Ort und kann den Erhalt als Pirat nur zustimmen und wer diese Senioren,die z.Teil Schwerbehindert sind und auch kränklich, anfäßt mit Staatsgewalt vergreift sich an unseren Grundgesetz, auch wenn es wie so oft auf wackligen Füßen steht. Denn solange die BRD im Handelsregister als GmbH eingetragen ist im HRB Frankfurt am Main ist die Republik ohnehin fragwürdig.
    In diesem Sinne unterstützt die Senioren in der Stille Straße in Pankow.
    Dies soll auch ein Appell sein an den Senat und an Wowi,denn auch er wird einmal alt und sucht Kontakte über Senioreneinrichtungen.
    Pizel Sascha P. Mitglied der Mehrgenerationensquad-Piratenpartei und Unterstützer der Stille Straße-13129 Berlin-Pankow

  2. Die Partei die „LINKE“ versucht offenbar aus der Verzweiflungsaktion alter Menschen gleich politisches Kapital für sich selbst zu schlagen.
    Unter dem ergreifenden Titel: „Tränen in der Senioren-Begegnungsstätte Stille Straße“ auf der Internet-Seite ihres Genossen Liebig versucht die LINKE die Schuld für die leeren Kassen der Bezirke auf den Bund zu schieben.
    Die Finanzlage Berlins wird vorrangig aber nicht vom Bund, sondern von den Fähigkeiten (oder Unfähigkeiten) der jeweiligen Landesregierung bestimmt.
    Und die letzten 10 Jahre (oder zwei Legislatur-Perioden) war die LINKE an der Regierung und zusammen
    mit der SPD für volle oder leere Kassen des Landes und der Bezirke verantwortlich. Offensichtlich können diese beiden Parteien nur so wirtschaften wie die frühere DDR Regierung, oder wie ist es sonst zu erklären, daß sie aus ursprünglich 38 Milliarden Schulden in 10 Jahren über 63 Milliarden Schulden für Berlin machten. Damit haben sich die Zinsen von jährlich ca. 1 Milliarde Euro auf jetzt ca. 2 Milliarden Euro für diese Schulden (genauer gesagt: Kredite) verdoppelt.
    Diese Zinszahlungen sind die Gelder, die dem Land Berlin und den Bezirken für Kunst, Kultur, Bildung und Soziales fehlen, aber die „Kapitalisten“, denen diese Zinsen zufließen, hocherfreut.
    Und ich dachte immer, die LINKE wolle den „Kapitalismus“ bekämpfen, in Wirklichkeit hat sie ihn durch immer neue, verantwortungslose Kreditaufnahmen geradezu gefördert.
    Als wären diese Schulden nicht schon hoch genug, mußte sich Berlin auch noch an einem „Größenwahn-Projekt“ des Regierenden Bürgermeisters Wowereit im Bundesland Brandenburg beteiligen, weil der sich
    als Spielzeug ein „Luftdrehkreuz“ wünschte.
    Vor 10 Jahren hätte die LINKE bsw. die Möglichkeit gehabt, sich als Koalitionspartner dem Ansinnen des Regierenden Bürgermeisters und der SPD für die Schließung der Berliner Flughäfen Tempelhof und Tegel zu widersetzen und sich dem Pleiten-, Pech und Pannenflughafen BBI/BER zu verweigern. Die Kosten damals für die Einstellung dieses Bauvorhabens im Bundesland Brandenburg wären „Peanuts“ gegen die jetzigen Milliarden-Beträge zum Nachteil Berlins gewesen. Die Presse schreibt nicht grundlos über diesen Flughafen von einem „Milliardengrab“.

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