Monatsarchiv: Dezember 2011

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GSW23 im MieterEcho

Christoph Villinger schreibt im MieterEcho über uns und spitzt den politischen Konflikt auf die Frage des Belegrechts zu. Und da hat er nicht unrecht: Wenn die Wohnungen alle belegt wären, dann wäre das Wohnen schöner, weniger kalt und unheimlich als in einem halb leeren Haus – und weniger interessant für Investoren.

23% Eigenkapitalrendite

…statt für Menschen. Mäuschen gespielt auf der Berliner Immobilienrunde im August 2011 im Hotel Maritim, Eintritt kostete irgendwie 880 Euro oder so. Das Video machts für alle möglich: Einmal knapp 15 Minuten einem Immobilien-Verwerter bei der Entwicklung seines Geschäftsmodell zuschauen. Es zeigt warum in Zeiten der Finanzkrise nicht nur die Finanzmarktzocker das Problem sind – sondern wie die Suche ganz normaler „Kleinanleger“ nach sicheren Anlagemöglichkeiten und das damit verbundene „ganz normale Geschäft“ mit den Eigentumswohnungen darin besteht, einen Altmieter zu vertreiben, um dann 23% Eigenkapitalrendite aus der Renovierung und Neuvermietung zu holen. Wer keine Viertelstunde Zeit hat für die immobilienwirtschaftliche Vorrede, dem empfehlen wir das Renditerechenbeispiel in den letzten zwei Minuten ab 12:30.

Mietwohnen in Zeiten des Finanzmarktkapitalismus

Der Wohnungskonzern GSW steht zur versprochenen Dividende (nicht zu Mieterrechten, die auf alte Zusagen zurückgehen). Der Finanzchef: „Dividende von 90 Cent je Aktie gut machbar.“ Der Konzern profitiert im Schlussquartal von Mietpreiserhöhungen.